Lifestyle  20. August 2019

Fasten, nicht nur während des Ramadans! Part II

Jedes Jahr zur selben Zeit beschäftigen wir uns während des heiligen Monats RAMADAN mit dem Thema Fasten. Wir haben uns Gedanken gemacht, ob Fasten auch nachhaltiger zu gestalten ist. Etwas für unsere Zukunft, Mitmenschen, Tiere und der Natur.

Das Thema “Nachhaltigkeit” schoss uns relativ schnell durch den Kopf. Da nicht jede/r mit diesem Begriff etwas anfangen kann, starten wir mit einer zweitiligen Aufklärungsreihe.

In dieser Beitragsreihe erklären wir euch kurz was Nachhaltigkeit bedeutet, zählen 5 Fakten über die Modeindustrie auf und geben euch Handlungsmöglichkeiten für einen nachhaltigen Lebensstil.

Und wer mag, kann sogar bei einigen Ramadan Challenges mitmachen und unseren Hashtag #RamadanChallenge2019 auf Instagram und Facebook verwenden.

Lasst uns wissen, wie ihr zu dem Thema “Nachhaltigkeit” steht und gibt es eurer Meinung nach noch andere Handlungsmöglichkeiten die wir unbedingt der Community auf dem Weg geben sollten?

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Wenn von Nachhaltigkeit gesprochen wird, geht es im Kern darum, dass in einer Produktionskette für z.B. Lebensmittel, Textilien, technische Geräte usw., nur soviel von den natürlichen Ressourcen der Erde erwirtschaftet werden, dass die Natur die Möglichkeit hat diese gewonnene Ressource auf einem natürlichem Wege, in ihrem natürlichen Zyklus, wieder selbst zu produzieren. Wenn von Nachhaltigkeit gesprochen wird, geht es im Kern darum, bei der Herstellung von Produkten den Ressourceneinsatz auf ein Maß zu begrenzen, welches den natürlichen Reproduktionszyklus der Natur entspricht. Dies ist aber nur möglich, wenn wir der Natur die Zeit zur Regeneration geben. Nehmen wir der Natur mehr als sie uns geben kann, fällt am Ende alles auf uns Menschen zurück.

Ihr fragt euch warum?
Anhand von zwei Beispielen lässt es sich unserer Meinung nach gut erklären.

Es heißt, dass eine Plastikflasche bis zu 450 Jahre braucht bis sie zersetzt ist. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Plastikflasche verschwunden ist, denn als Mikroplastik gelangen Partikel dieser Flasche über Fische, die die Partikel schlucken, in unsere Nahrungskette. Der größte Teil des Plastikmülls gelangt nämlich in die Ozeane. Hier wird von mittlerweile über 100 Millionen Tonnen Plastikmüll gesprochen, welches bereits im Meer schwimmt.

Wir hier in Deutschland sind mitverantwortlich für diese Menge an Plastikmüll in den Ozeanen. Unser Konsumverhalten und unsere Bequemlichkeit bringt die Industrie dazu viel Plastik zu produzieren und wenn wir es nicht mehr brauchen, werden diese Produkte in Länder wie China verschifft.
Ganz nach dem Motto: Was ich nicht sehe, ist nicht mein Problem! Aber nur weil es nicht in unserem Blickfeld ist, können wir dieses Problem nicht ignorieren.

 

5 Fakten über Plastik:
Wusstest du eigentlich, dass…

  1. 73 % des weltweiten Mülls an Stränden aus Plastik besteht: Zigarettenfilter, Flaschen, Flaschenverschlüsse, Verpackungen, Tüten und Styropor?
  2. im Jahr 2050 praktisch jede am Meer lebende Vogelart der Welt Plastik fressen wird?
  3. das meiste Plastik für die Produktion von Verpackungsmaterialien verwendet wird? Dieser Müll macht mittlerweile die Hälfte des weltweit produzierten Plastikmülls aus. Ein Großteil davon wird niemals recycelt werden.
  4. mit 11,7 Mio. Tonnen Deutschland so viel Plastik wie kein anderes Land in Europa verbraucht?
  5. es weltweit mindestens fünf riesige Plastikmüll-Strudel gibt?

Also, was können wir tun?

  • Kauft Lebensmittel, die nicht unnötig in Plastik verpackt sind.
  • Benutzt keine Plastiktüten für Obst und Gemüse. Das Abwiegen an der Kasse geht auch ohne Plastik- oder Papiertüte problemlos.
  • Habt immer eine eigene Tragetasche dabei.
  • Verzichtet auf Plastikbesteck, Teller, Becher und vor allem Strohhalme.
  • Nehmt in Zukunft euren eigenen Thermobecher mit und lasst euch den Latte Macchiato von eurem Lieblingscafé direkt dort einschenken anstatt einen To-Go-Becher zu benutzen.

P.S.: Schaut mal bei Nour Energy vorbei und lasst uns gemeinsam an dessen Ramadan-Kampagnen #GreenIftar und #RamdadanPlastikfrei teilnehmen.
Auch Green Deen klärt euch zu diesen Themen auf und stellt Challenges zum Mitmachen vor.

Einen Gedanken möchten wir euch noch auf dem Weg geben. Das Leben der Menschen und aller Lebewesen der Erde kommt im Ursprung aus dem Meer. Das Meer wirkt auf das globale Klima. Fügen wir dem Meer Schaden zu, kann sich jeder ausmalen was das für die Umwelt, die Tiere und letztendlich für uns Menschen bedeutet.

 



 

*Quelle: Greenpeace

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