Modest Fashion  22. März 2019

Contemporary Muslim Fashions

Raşit Bağzıbağlı für Modanisa, Desert Dream Collection, © Modanisa

Erstmals wird die Modest Fashion Ausstellung "Contemporary Muslim Fashions" in Europa ausgestellt und das sogar hier in Deutschland. Sie läuft vom 05. April bis zum 15. September in Frankfurt am Main im Museum Angewandte Kunst.
Es gibt wohl kaum eine andere Ausstellung, die so heiß diskutiert wird wie diese. Wir finden, dass diese Ausstellung eine gute Möglichkeit ist Mode als Werzeug zu nutzen, um Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen. Mode ist auch politisch und kann unterschiedliche Meinungen visualisieren. Sie ist aber vor allem ein Ausdruck der Persönlichkeit, des Mutes, der Stärke, des Selbstbewusstseins und von Freiheit.

Unter dem Hashtag #ModeIst könnt ihr auf Instagram oder Facebook ein Bild von euch posten und erzählen, was Mode für euch ist.
 

"Für mich bedeutet Mode, die Freiheit zu besitzen eine selbstbestimmte Entscheidung zu treffen!"
Massouda (Gründerin von hijabvibe)

 

INFORMATIONEN ZUR AUSSTELLUNG

5. April - 15. September 2019
Ausstellungseröffnung: Do, 4. April 2019, 19 Uhr


Von Haute Couture über Streetwear bis zu Sportbekleidung: Der Markt für muslimische Mode wächst weltweit rasant. Contemporary Muslim Fashions ist die erste große Ausstellung, die sich mit dem Phänomen zeitgenössischer muslimischer Mode auseinandersetzt.

Nachdem die Schau in den Fine Arts Museums of San Francisco für Furore sorgte, wird sie in Frankfurt als erste Station in Europa gezeigt. Die Ausstellung präsentiert eine Momentaufnahme aktueller muslimischer Kleidungsstile aus aller Welt, mit einem Schwerpunkt auf dem Nahen Osten und Südostasien sowie Europa und den USA. Dabei reflektiert sie, wie Kleidung dem Ausdruck der vielen Facetten individueller, religiöser und kultureller Identität dient – und wie sie Identität prägt. Rund 80 Ensembles von etablierten und aufstrebenden Marken, ergänzt von Modefotografie und Laufstegvideos, zeigen die Raffinesse, mit der regionale Ästhetiken mit globalen Modetrends verwoben werden. Daneben gibt Originalmaterial aus den Sozialen Netzwerken, die eine zentrale Rolle für die Verbreitung des neuen Trends spielen, Einblicke in die Vielfalt der Positionen in der muslimischen Welt und lässt verschiedene Akteur*innen zu Wort kommen.

Contemporary Muslim Fashions wird von den Fine Arts Museums of San Francisco in Zusammenarbeit mit dem Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main, organisiert. Kuratiert wurde sie von Jill D’Alessandro, Kuratorin für Kostüme und Textilkunst, und Laura L. Camerlengo, stellvertretende Kuratorin für Kostüme und Textilkunst an den Fine Arts Museums of San Francisco. Sie wurden beraten von Reina Lewis, Professorin für Cultural Studies am London College of Fashion, University of the Arts, London.

In Frankfurt wird die Ausstellung von Dr. Mahret Ifeoma Kupka und Prof. Matthias Wagner K koordiniert.
Sie wird gefördert von der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, dem Bankhaus Metzler und unterstützt von BONAVERI.

 

Quelle: Museum Angewandte Kunst