Modest Fashion  24. März 2019

"Mahalla Altona" Muslime erzählen aus ihrem Alltag!

Quelle: Altonaer Museum / www.shmh.de

Diese Woche startet die Ausstellung "Mahalla Altona". Das Altonaer Museum möchte hiermit auf die Bedeutung des Stadtteils Altona in der Geschichte der Stadt Hamburg aufmerksam machen. Historisch und aktuell steht vor allem Altona in Hamburg für Religionsfreiheit. Deshalb erzählen in dieser Ausstellung 21 muslimische Protagonisten/innen durch eine Videobotschaft aus ihrem privaten Alltag. 

Wir von hijabvibe Magazin unterstützen diese Ausstellung und organisieren im Rahmen der Langen Nacht der Museen (Samstag, den 18. Mai) eine Modest Fashionshow, bei der es um die modische Vielfalt der muslimischen Frau geht. Dabei wird Mode als eine Form gezeigt, die die innere Schönheit, das Selbstbewusstsein, das Empowerment, die Individualität und die Identität der muslimischen Frau zum Ausdruck bringt. 

Des Weiteren wird Massouda (unsere Gründerin) an der Podiumsdiskussion (Sonntag, den 05. Mai) zu dem Thema "Generation M(uslim)" teilnehmen, welches von Kübra Gümüsay moderiert wird. 

Für die Hamburger gibt es in den kommenden Monaten ein tolles Rahmenprogramm mit vielen spannenden Themen und Gästen. Wir möchten an dieser Stelle nur noch sagen: Ein Besuch in Hamburg lohnt sich auf jeden Fall 😉 

Weitere Infos zum Rahmenprogramm findet ihr hier!

Wir finden diese Art der Ausstellung wichtig, denn damit schafft das Altonaer Museum ein Raum für Begegnung und Aufklärung. Ein guter Weg, um in einen Dialog zu treten, Vorurteile abzuschaffen und Emphatie zu erzeugen. 

Wir freuen uns, wenn ihr uns als Gäste an den genannten Tagen besuchen kommt und uns vor Ort supportet ♥

Viel Spaß wünscht euch euer hijabvibe-Team ✨🌸

 

INFORMATIONEN UND RAHMENPROGRAMM ZUR DER AUSSTELLUNG

27. März 2018 bis 3. Oktober 2019

Der Bezirk Altona mit seinen 14 Stadtteilen und insgesamt 270.000 Einwohnern ist geprägt von kultureller, sozialer – und religiöser Vielfalt. Seit Jahrzehnten sind dort Muslime unterschiedlicher Konfessionen, Ethnien und Kulturen zu Hause.

In der Ausstellung berichten 21 muslimische Altonaerinnen und Altonaer über die Rolle und Bedeutung ihres Glaubens in ihrem Alltag. Anhand von individuell ausgewählten Gegenständen, die in der Ausstellung präsentiert und kommentiert werden und in Form von Videointerviews geben die Protagonisten ganz persönliche Einblicke in ihren Alltag und berichten darüber, welche religiösen Lehren, Gebote und Pflichten ihnen im täglichen Leben wichtig sind.

Unter den in der Ausstellung befragten Altonaerinnen und Altonaern finden sich neben mehreren Sprachschülern und Studenten auch ein Jurist, zwei Apothekerinnen, ein Imam, eine islamische Theologin, eine Architektin und eine Modedesignerin. Die von ihnen ausgewählten Gegenstände reichen von einer Gebetskette und einem Poesiealbum über einen Hockeyschläger und einer Tüte Haribo bis zu einem englischen Jugendroman und einem Burkini.

In der Zusammenschau der Alltagsgegenstände und den korrespondierenden Interviews entsteht für die Besucher in der Ausstellung ein besonderer Einblick in den facettenreichen Alltag von Altonaer Muslimen, ohne damit jedoch einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Die Ausstellung möchte vielmehr, begleitet durch ein vielfältiges Rahmenprogramm, Anlässe für Gespräche und Anknüpfungspunkte zum Weiter- und Nachfragen bieten, um die große gesellschaftspolitische Debatte rund um „den Islam“ mit der gelebten Realität der Muslime in Altona zu verbinden.

Ein großer Dank gilt allen Mitwirkenden für ihre Bereitschaft, bei diesem Projekt mitzumachen und für ihre Offenheit, über etwas so Persönliches wie ihren Glauben zu sprechen.

Quelle: Altonaer Museum